MONUSCO ist bereit, den Doha-Waffenstillstandsüberwachungsmechanismus im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu unterstützen
In einer am Mittwoch, den 4. Februar, veröffentlichten Erklärung begrüßte MONUSCO die unter katarischer Vermittlung zwischen der kongolesischen Regierung und der AFC/M23 erzielten Fortschritte. Die UN-Mission erklärte sich bereit, konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Beendigung der Kampfhandlungen zu ergreifen.
Die in Doha erzielte Vereinbarung betrifft die detaillierten „Terms of Reference“ zur Operationalisierung des Mechanismus zur Überwachung und Verifizierung des Waffenstillstands. Für die Mission ist dieses Dokument der Schlüssel zur Umsetzung eines diplomatischen Versprechens in konkrete Sicherheitsmaßnahmen vor Ort. Auf Grundlage der Resolution 2808 des Sicherheitsrates bekräftigt MONUSCO ihr Mandat zur Bereitstellung wesentlicher technischer und logistischer Unterstützung. Diese Unterstützung wird vorrangig dem erweiterten gemeinsamen Verifizierungsmechanismus Plus (EJVM+) unter der Schirmherrschaft der Internationalen Konferenz der Region der Großen Seen (ICGLR) zugutekommen. Vivian van de Perre, amtierende Leiterin der MONUSCO, betonte, dass die Mission ihre internen Vorbereitungen für diese neue Phase bereits verstärkt habe: „Die Mission ist bereit, schrittweise und flexibel zu intervenieren und dabei die Souveränität der Demokratischen Republik Kongo strikt zu achten.“
Regionale und internationale diplomatische Synergie
Neben Katars Rolle als Vermittler würdigte MONUSCO das koordinierte Engagement mehrerer wichtiger Akteure:
-
Die Vermittler: die Afrikanische Union und die Vereinigten Staaten.
-
Die regionalen Organisationen: die Entwicklungsgemeinschaft der Südafrikanischen Staaten (SADC), die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) und die Internationale Kommission für die Rechte von Menschen und Flüchtlingen (ICGLR).
Das oberste Ziel dieser Mobilisierung ist weiterhin die Reduzierung bewaffneter Gewalt, der Schutz der Zivilbevölkerung und die Schaffung eines Umfelds, das einer dauerhaften politischen Lösung förderlich ist. Vor Ort liegt der Fokus nun auf dem effektiven Einsatz der Faktenchecker, die vom Schutz und der logistischen Unterstützung der UN-Friedenstruppen profitieren werden (www.radiookapi.net) „04.02.2026“ weiterlesen