02.04.2026

Ein Appell zur Intensivierung der Polio-Impfkampagnen

Der Nationale Rat für allgemeine Gesundheitsversorgung fordert verstärkte Polio-Impfkampagnen in der Demokratischen Republik Kongo.

Sein nationaler Koordinator, Dr. Polydor Mbongani Kabila, sprach diese Empfehlung am Dienstag, den 1. April, während eines Treffens in Kinshasa mit Gouverneuren und Präsidenten der Provinzparlamente aus und appellierte an sie, sich stärker im Kampf gegen Polio zu engagieren. In den Gesprächen wurde die Notwendigkeit betont, die epidemiologische Überwachung zu verbessern und die Beteiligung der Bevölkerung an Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens zu erhöhen. Dr. Polydor Mbongani Kabila bekräftigte die auf dem Forum zur Polio-Impfung und -Ausrottung eingegangene Verpflichtung sowie die von den Gouverneuren unterzeichnete Erklärung von Kinshasa: „Diese Botschaft stammt vom Staatsoberhaupt auf dem Forum zur Polio-Impfung und -Ausrottung und bezieht sich auch auf die Umsetzung der von den Gouverneuren verabschiedeten Erklärung von Kinshasa.“ Beide Verpflichtungen tragen zur Ausrottung von Polio bei. Wir haben das Engagement der Provinzen, insbesondere im Hinblick auf Provinzverordnungen und die Mobilisierung lokaler Ressourcen für Impfungen, bewertet. Daraufhin sicherten der Gouverneur von Süd-Kivu, der Hohe Vertreter von Maniema und weitere Provinzbeamte ihre Unterstützung bei der Intensivierung der Impfkampagnen in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen zu. Im vergangenen November organisierte die Regierung eine großangelegte nationale Impfkampagne gegen Kinderlähmung und Masern. Ziel dieser Kampagne war es, die Kinderlähmung in der Demokratischen Republik Kongo vollständig auszurotten. Knapp 28,5 Millionen Kinder im Alter von 0 bis 59 Monaten sollten durch die orale Verabreichung von zwei Dosen Polioimpfstoff geschützt werden (www.radiookapi.net) „02.04.2026“ weiterlesen

01.04.2026

WM 2026: DR Kongo sichert sich historische Qualifikation gegen Jamaika

Die DR Kongo konnte am Dienstag gegen Jamaika nicht glänzen, doch das Wichtigste spielte sich woanders ab.

Die Leoparden sicherten sich dank eines 1:0-Sieges nach Verlängerung im Finale der interkontinentalen Play-offs in Guadalajara zum ersten Mal seit 52 Jahren ein Ticket für die Weltmeisterschaft. „01.04.2026“ weiterlesen

25.03.2026

DR Kongo: Zweites Gorilla-Zwillingspaar innerhalb von drei Monaten im Virunga-Nationalpark geboren

Im Virunga-Nationalpark im Osten der DR Kongo wurden kürzlich zwei Berggorilla-Zwillinge geboren.

Dies ist ein äußerst seltenes Ereignis, da es nur drei Monate nach einer anderen Zwillingsgeburt im selben Park stattfand, der häufig im Zentrum von Kämpfen zwischen der Armee und bewaffneten Gruppen steht. „25.03.2026“ weiterlesen

23.03.2026

Ost-DR Kongo: Kampagne zur Steigerung der Masernimpfungsrate in Goma

In der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) zählen Masern weiterhin zu den ansteckendsten Krankheiten und stellen eine große Bedrohung für Kinder unter fünf Jahren dar.

Im Osten des Landes, wo die Lage besonders besorgniserregend ist, hat Ärzte ohne Grenzen (MSF) in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsabteilung in Nord-Kivu eine Impfkampagne in der Stadt Goma sowie in den Gesundheitszonen Karisimbi und Nyiragongo gestartet, wo das Ansteckungsrisiko nach wie vor sehr hoch ist. „23.03.2026“ weiterlesen

20./21.03.2026

Die ADF droht, das Okapi in Mambasa auszurotten, warnt die NGO COSAE

Das NGO-Konsortium für Umweltschutz (COSAE) schlägt Alarm wegen der vom Aussterben bedrohten Okapi-Population, einer seltenen Tierart im Wildreservat, das derzeit von ADF-Rebellen im Gebiet Mambasa der Provinz Ituri besetzt ist.

Auf einer Pressekonferenz am Freitag, den 20. März 2026, in Bunia verurteilte die Organisation das Vorgehen der Rebellen in dem Reservat, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Die NGO bezeichnet dies als Umweltverbrechen. „20./21.03.2026“ weiterlesen

19.03.2026

Laut Washington haben die Demokratische Republik Kongo und Ruanda „konkrete Maßnahmen“ zur Umsetzung des Friedensabkommens vereinbart

Während sich die Vereinigten Staaten stark auf die Iran-Frage konzentrieren, versuchen sie gleichzeitig, die Kontrolle über eine weitere heikle Angelegenheit zurückzugewinnen: die Krise zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda. „19.03.2026“ weiterlesen