26.01.2026

DR Kongo: IKRK warnt vor unzureichender Gesundheitsversorgung für Verwundete in Fizi

Im Osten der DR Kongo dauern die Kämpfe seit der neuen Offensive der von Ruanda unterstützten bewaffneten Gruppe AFC/M23 in Süd-Kivu im Dezember an. Diese bewaffnete Gewalt hat zu einem alarmierenden Anstieg der Schussverletzungen und einer gravierenden Verschlechterung der Gesundheitsversorgung geführt, insbesondere im Gebiet Fizi, das seit Anfang 2026 besonders stark betroffen ist. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) schlägt Alarm: Das Gesundheitssystem ist extrem überlastet.

Die Lage im Fizi-Krankenhaus, das vom IKRK unterstützt wird und in dem am 10. Januar ein Notfall-Chirurgenteam als Verstärkung eintraf, ist kritisch. Seit Ende Dezember hat sich die Zahl der Verwundeten in dieser Einrichtung vervierfacht. „Am 18. Januar befanden sich 115 Patienten in der Einrichtung, obwohl nur 25 Betten zur Verfügung stehen“, so Dr. Richard Lwandja. Das Rote Kreuz musste daher zusätzliche Zelte auf dem Gelände aufstellen. Der Arzt warnt zudem vor einem weiteren Problem: dem Zugang zur medizinischen Versorgung. Seinen Angaben zufolge „kamen die meisten Neuankömmlinge mit infizierten Wunden an, da die Behandlung verzögert wurde.“ In seinem Bericht betont das IKRK, dass viele Gesundheitseinrichtungen an vorderster Front aufgrund der Kämpfe und der Unsicherheit in der Region weiterhin lahmgelegt sind. Sie wurden geplündert und es mangelt ihnen nun an Medikamenten und medizinischem Personal, das vor der Gewalt fliehen musste. Das IKRK weist zudem auf die Schwierigkeit hin, Sicherheitsgarantien zu erhalten, was ein großes Hindernis für den Zugang humanitärer Helfer zu den vom Konflikt betroffenen Menschen und Gebieten darstellt. Die Organisation fordert erneut die Achtung des humanitären Völkerrechts (www.rfi.fr) „26.01.2026“ weiterlesen

23.01.2026

DR Kongo: Ein „Deepfake“ von Donald Trump, der Félix Tshisekedi kritisiert, weckt Zweifel

Mittels künstlicher Intelligenz erstellte Fälschung in sozialen Medien verbreitet

48 Stunden nach Donald Trumps erwarteter Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos kursiert in den sozialen Medien ein Video, in dem der US-Präsident seinen kongolesischen Amtskollegen Félix Tshisekedi kritisiert. Es handelt sich dabei um einen weiteren Deepfake, der mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wurde und die Regierung in Kinshasa kritisieren soll. „23.01.2026“ weiterlesen

23.01.2026

Der lukrative Bergbaugürtel der DR Kongo bedroht geschützte Wälder

Gemeinden kämpfen um den Schutz ihrer angestammten Ländereien

Valery Kyembo leitete eine Inspektion des von seiner Gemeinde verwalteten Waldschutzgebietes im Herzen des Bergbaugürtels der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo), als zwei bewaffnete Soldaten den Weg seines Teams versperrten. „23.01.2026“ weiterlesen

22.01.2026

Zwischen Angst und Widerstandsfähigkeit öffnen die Unternehmen in Uvira teilweise wieder

Am Donnerstagmorgen, den 22. Januar, fassten einige Kleinunternehmer in Uvira trotz anhaltender Angst den Mut, ihre Geschäfte wieder aufzunehmen. Große Unternehmen, Supermärkte, Restaurants und bekannte Hotels zögern jedoch weiterhin und warten laut mehreren lokalen Quellen auf eine deutliche Verbesserung der Sicherheitslage, bevor sie wieder öffnen. „22.01.2026“ weiterlesen

20./19.01.2026

Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo: Frankreich setzt sich ebenfalls für innerkongolesischen Dialog ein

Initiative als Ergänzung zu laufenden Friedensprozessen dargestellt

In der Demokratischen Republik Kongo mehren sich die Rufe nach einem nationalen Dialog. Nach katholischen Bischöfen, protestantischen Pastoren und mehreren Oppositionellen wie Moïse Katumbi und Martin Fayulu hat sich nun auch Frankreich zu Wort gemeldet. „20./19.01.2026“ weiterlesen

16./15.01.2026

Togo: Faure Gnassingbé berät sich mit Mahmoud Ali Youssouf über die Förderung afrikanischer Bemühungen zur Wiederherstellung des Friedens im Osten der Demokratischen Republik Kongo

Hochrangiges Treffen am 17. Januar in Lomé geplant

Seit Anfang 2026 haben sich Luanda (Angola) und Lomé (Togo) zu zwei afrikanischen Hauptstädten entwickelt, in denen die diplomatischen Bemühungen um die Sicherheitskrise im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) intensiviert werden. „16./15.01.2026“ weiterlesen

14.01.2026

Ost-DR Kongo: Kirchen, Opposition … Angola startet umfassende diplomatische Offensive

João Lourenço gewinnt in der regionalen Diplomatie wieder an Boden

Fünf Tage nach seinem Aufruf zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand im Osten der DR Kongo gewinnt der angolanische Präsident João Lourenço in der regionalen Diplomatie wieder an Boden. „14.01.2026“ weiterlesen